Manche Programme, die man sowieso immer benutzt, möchte man gleich beim Anmelden bereit haben. Um sich ein wenig Herumgeklicke zu ersparen, kann man diese automatisch starten lassen. Dazu gibt es zwei Wege: Der erste funktioniert mit Programmen, die gerade im Dock liegen:beim start oeffnenEinfach per Rechtsklick das gewünschte Programm anwählen und im Kontextmenu ein Häkchen setzen – fertig.

Der zweite Weg geht über die Systemeinstellungen. Man ist nicht mehr auf das Dock beschränkt, unter Benutzer > Anmeldeobjekte lassen sich nach einem Klick auf das kleine „+“  beliebige Programme auswählen.

Bei mir sieht die Liste dann so aus:

liste

Man sollte diese Liste natürlich so kurz wie möglich halten, um den Mac nicht unnötig auszubremsen. Schaut also einfach mal rein, was sich dort nach einiger Zeit alles angesammelt hat und ob ihr das wirklich braucht. Vor allem solche Monster wie iTunes sind in dieser Liste keine gute Idee. Sie ist eher für kleine Helferlein oder Messenger gedacht, die ich auch im Laufe der nächsten Wochen hier vorstellen werde.

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Das Bittorrent-Netzwerk ist ohne Zweifel das beliebteste P2P-Netz der Welt. Doch anders als bei „normalen“ Downloads kann man nicht Safari benutzen, um an die gewünschten Musik, Filme etc. Linux-Distributionen zu kommen.Bildschirmfoto 2009-09-19 um 13.38.25

Trotz seiner Aufgeräumtheit und Einfachheit ist Transmission keinesfalls nur eine „Lite“-Version eines Bittorent-Clients. Ein Blick in die Einstellungen gibt einem eine Vielzahl von Möglichkeiten, sich Transmission seinen Wünschen anzupassen. Wer (so wie ich auch) einfach nur mal was runterladen möchte, ohne viel einzustellen, ist hier jedoch auch gut aufgehoben: Die Standardeinstellungen sind 1A und sollten für die meisten das Richtige sein.

Wer Transmission ausprobieren möchte, kann es hier kostenlos herunterladen. Das Programm läuft nicht nur unter MacOS, sondern kann auch unter Linux benutzt werden. (Die .dmg-Datei wird automatisch entpackt und in eurem Download-Ordner liegt dann das Programm, das ihr nur noch in den Programme-Ordner ziehen müsst.)

Als beliebtes Online-Wörterbuch ist Leo.org wahrscheinlich jedem Schüler ein Begriff. Doch leider ist die Webseite ziemlich hässlich und auch nicht wirklich schnell. Abhilfe schafft das Widget fürs Dashboard von „Swiss-Development“, einer Software-Schmiede, die euch vielleicht schon bekannt ist, zB durch die iPhone-App „Humors“. Aber kommen wir nun zum Leo Dictionary Widget:

Leo-ohne-eingabe

Mit den Pfeilen kann man die Fremdsprache wählen, zu der oder von der man übersetzen möchte (Die Suchrichtung ist egal – wird automatisch bestimmt). Die Auswahl entspricht der von Leo.org, also Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch und Chinesisch.

Nach der Eingabe des gesuchten Begriffs dehnt sich das kleine Fenster aus und sieht dann so aus:

Leo

Ein einfacher Klick auf ein Wort kopiert dieses in die Zwischenablage, sodass es problemlos in ein Dokument eingefügt werden kann. Die Lupe links neben dem Suchbegriff zeigt einem die letzten Sucheinträge, das x rechts vom Suchbegriff leitet einen zurück zur Sprachauswahl (1. Screenshot).

Da bei Leo auch Redewendungen und Satzbeispiele eingetragen sind, kann es schnell passieren, dass man eine unüberschaubare Menge an Ergebnissen geliefert bekommt. Dann blendet sich unten automatisch in weiteres Suchfeld ein, mit dem man die Suchergebnisse filtern kann.

Alles in allem ein sehr rundes Paket, das es hier kostenlos zum Download gibt.

Nachtrag: Die Entwickler haben schon wieder eine neue Version online gestellt. Zum Updaten einfach auf das kleine „i“ rechts oben am Widget klicken, dann auf „Update“. Dies leitet einen zur Website weiter, wo es das neue Leo Dictionary gibt.

Da man viele Vorgänge am Mac mit der Tastatur viel schneller als mit der Maus erledigen kann, liegt meine linke Hand eigentlich grundsätzlich auf der Tastatur – der Daumen befindet sich dabei auf der Command-Taste (⌘). So lassen sich die allerwichtigsten Shortcuts sofort erreichen. Hier habe ich eine Übersicht der wichtigsten – aber vielleicht teilweise unbekannten –  Shortcuts erstellt. Die Tastenkombinationen, die jeder auch schon von Windows her kennt (Strg-C. Strg-S, Strg-P usw) funktionieren auch am Mac, wobei Strg durch ⌘ zu ersetzen ist.

Die Liste hat selbstverständlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit und kann gerne in den Kommentaren ergänzt werden.

⌘Leertaste Öffnet Spotlight. Gerne genutzt um Programme zu starten.

⌘Q Beendet das aktive Programm

⌘W Schließt das aktive Fenster (bzw. in Safari: den aktuellen Tab)

⌘, Öffnet die Einstellungen des aktiven Programms

⌘⇧3 Screenshot vom gesamten Bildschirm

⌘⇧4 Screenshot, Bereich kann mit Hilfe der Maus bestimmt werden. Um nur ein bestimmtes Fenster auszuwählen einfach die Leertaste drücken.

⌥⌘D Lässt das Dock verschwinden bzw. wieder auftauchen. Das Dock erscheint dann nur, wenn man den betreffenden Bildschirmrand mit dem Mauszeiger berührt.

⌘⌫ Verschiebt das ausgewählte Objekt in den Papierkorb (funktioniert im Finder und vielen anderen Programmen)

⌘⇧⌫ Leert den Papierkorb (funktioniert im Finder und einigen anderen Programmen)

⌘+ Reinzoomen – Funktioniert in den Meisten Bildbetrachtern und – extrem hilfreich wie ich finde – auch in Safari!

⌘- Rauszoomen – s.o.

⌥⌘⎋ Vielleicht die unbekannteste, aber unheimlich praktische Tastenkombination: Es öffnet sich ein kleines Fenster, in dem man alle momentan laufenden Programme sieht. Auf Wunsch kann man bei diesen dann das Beenden erzwingen. Benutze ich meist für Apple Mail, da sich das bei mir immer verschluckt… (⎋ = esc)

⌘L Im Safari springt man damit direkt in die Adresszeile.

⌥⇧F11 bzw. ⌥⇧F12 Reguliert die Lautstärke Viertelschritten:

Viel Spaß beim ausprobieren der neuen Tastaturkürzel!

Ich persönlich habe es gerne, immer die aktuellen iTunes-Titelinformationen im Blick zu haben. Doch Programme dazu gibt es wie Sand am Meer. Sizzlingkeys, Coversutra, Playwatch, TuneBar… Um nur einige zu nennen. Ich habe viele getestet, aber alle hatten irgendwelche Haken weshalb sie wieder von der Platte flogen: Sie waren entweder unschön, schlecht zu bedienen oder waren nicht umsonst.

Nach einiger Zeit bin ich dann auf Bowtie gestoßen. Kostenlos und mit gutem Look&Feel – Maclike eben. Der große Vorteil von Bowtie ist, dass man für das Programm eigene Themes anfertigen kann, was bei einem Objekt, dass sich immer im Blickfeld befindet, extrem wichtig ist. Wer selber CSS und HTML schreiben kann, der bastelt sich selbst ein eigenes Erscheinungsbild. Die Übrigen (ich gehöre dazu) müssen nicht verzweifeln: Es gibt genügend Themes im Netz, da sollte wirklich für jeden etwas dabei sein! Installieren der Themes ist auch kein Kunststück: Herunterladen, doppelklicken, fertig. Bei mir sieht das Ganze dann so aus:

Theme1.2Schlicht und einfach, jedoch gleichzeitig schick und mit allen Informationen versehen, die ich brauche: Agosto (Achtung! Nur Agosto w/o installieren. Die andere Version ist kaputt)

Ein Rechtsklick auf das Cover bringt uns außerdem zu den Preferences, in denen man festlegen kann, wie Bowtie sich verhalten soll (Dockicon ja/nein, Menuicon ja/nein, Verbergen wenn iTunes nicht läuft etc. pp)

Außerdem lohnt sich ein Blick in die Shortcuts-Abteilung: Man kann zB per Tastenkombination die Titel bewerten oder eine Suchmaske aufrufen, mit der man in sekundenschnelle ein Titel finden und abspielen kann. Ein Last.fm-Scrobbler ist auch mit an Bord, also alles in allem ein tolles Paket.

Wie ich schon weiter oben angedeutet habe, kann man mit Programmierkenntnissen eigene Themes erstellen, was der liebe Co-Autor Moritz auch gemacht hat.

Classic Case MHMK

Es handelt sich um eine erweiterte Version des „Classic Case“ Themes. Während dieses nämlich nur ein CD-Cover mit Titel, Interpret und Album darunter anzeigt besteht seine Version zunächst nur aus einem CD-Cover und nach einem Klick auf dieses erscheinen weitere Steuer- und Anzeigeelemente in schwarz (Classic Case MHMK) oder weiß (Classic Case W, Download folgt später) wie im Screenshot zu sehen.

Wer weitere Themes sucht, sollte mal bei Bowtieify vorbeischauen. Jemand sammelt dort alle neuen Themes in einem Twitter-Stream. Postet eure Lieblingsthemes doch einfach in den Kommentaren.

Nachtrag:

Ich benutze jetzt seit einiger Zeit ein viel schlichteres und platzsparendes Theme:

Zukunft Condensed“ gibt es in weiß und schwarz, sodass es bei hellen und dunklen Hintergründen lesbar bleibt. Die Trennlinie gibt die aktuelle Wiedergabepostion an, und der Name des Künstlers (in dem Beispiel „Ziggy Marley“) fadet nach 30 Sekunden aus um dem Albumtitel Platz zu machen. Eine Wertungsanzeige ist auch dabei, somit sind alle wichtigen Informationen auf kleinstem Raum dezent verpackt dargestellt.

Nachtrag #2:

Heute habe ich wieder BowTies Erscheinungsbild verändert:

Clear 2.0“ ist ähnlich aufgebaut wie das der obige Skin, allerdings ist die Schrift viel besser lesbar und angenehmer fürs Auge. Die Wertungsanzeige fehlt nun, dafür hat man allerdings das Cover mit dabei. Im Cover verstecken sich auch noch Bedienelemente: klickt man in die Mitte des Covers pausiert iTunes, über den rechten Teil springt man zum nächsten Titel und was passiert, wenn man in den linken Teil klickt, könnt ihr euch selbst denken. 🙂

Ein weiteres Feature: Wenn man die Anzeige an den linken Rand des Bildschirms zieht, so dreht sich alles um und man hat wieder das Bild am Rand.

Für all diejenigen, die sich gerne von Musik wecken lassen, ist AlarmClock2 genau das richtige!

AC2

Mit diesem kleinen Programm kann man einen Titel oder auch eine ganze Playlist aus iTunes wählen und sich von dieser wecken lassen. AlarmClock2 erweckt den Mac zur gewünschten Zeit aus dem Ruhezustand, stellt die Lautstärke ein und spielt die Musik ab.

Da AlarmClock2 die Musik selbst abspielt und nicht wie die meisten Weckprogramme iTunes startet kann es nicht zu dem Problem kommen, dass nach einem Update von iTunes zunächst die Lizenzbedingungen vom Nutzer akzeptiert werden müssen, was verhindern würde das der Wecker die Musik abspielen kann.

Nachtrag: Da das Programm doch häufiger Schwierigkeiten machte: beachtet unbedingt das Fenster, dass beim ersten Start von AlarmClock2 erscheint:

startfensterLeider ist der rote Pfeil nicht standardmäßig  mit dabei. Was will uns der Text sagen? Nur wenn AlarmClock2 das Passwort des Benutzers kennt, kann es den Mac aufwecken. Des weiteren kann kein einziges Programm ein zugeklapptes Notebook aufwecken.

Wenn ihr diese Anweisungen befolgt, werdet ihr jeden Morgen ganz entspannt von eurer Lieblingsmusik geweckt werden!

Kaum ist das Apfelneulinge-Blog gestartet, ist schon ein weiterer Autor gefunden.

Moritz wird euch einige nützliche Programme vorstellen, die das Leben mit dem Mac einfacher gestalten (noch einfacher als jetzt  schon?! – Ja, wirklich). Morgen sollte hier schon sein erster Artikel stehen.

Da wir gerade beim Organisatorischen sind: Apfelneulinge bekommt eine Mailadresse! Die ist für direkte, persönliche Fragen und Anregungen gedacht – als Alternative gibt es die Kommentare – und lautet apfelneulinge [ätt] gmail.com

Wer selber tolle Software kennt und vorstellen möchte, kann sich auf diese Weise gerne melden.

Wenn man dieses schicke Stück Technik dann mal ausgepackt hat, läuft es meistens darauf hinaus, das sich alle mit Photo Booth amüsieren. Sich die Verzerrungen anzuschauen macht zweifelsohne Spaß. Doch bald wurden alle Effekte X-mal durchprobiert. Was tun? Klar: Noch mehr Effekte! Statt vier Seiten gibt es nun satte 11 (!) Seiten mit lustigen Effekten.

Bildschirmfoto 2009-09-24 um 19.20.20

Das ganze heißt More iChat Effects und man kann es hier herunterladen. Es hängt sich automatisch in Photo Booth und iChat (ggf. das betreffende Programm neu starten). So entwickelt sich Photo Booth zu einem noch effizienteren Zeitkiller.

An die Leute, die More iChat Effects schon benutzen: Schaut mal nach, ob ihr auch 11 Seiten habt. Sonst seid ihr noch auf einer älteren Version, ein automatisches Update gibt es ja nicht. Einfach die hier verlinkte Version laden, die alte Version wird automatisch erkannt und aktualisiert.

Ganz einfach: ein Freund hat zum Geburtstag ein MacBook bekommen. Da ich ihm sowieso eine Sammlung von „Essential Mac apps“ erstellen wollte: Warum sollte ich diese der Welt vorenthalten? Vielleicht ist er ja nicht der einzige Mac-Einsteiger, der eine kleine Starthilfe benötigt. Ich bin seit ca. 1,5 Jahren begeisterter Mac-User und habe in der Zeit einige neue Programme kennen gelernt, die euch sicherlich auch weiterhelfen werden.

Hier werde ich in also den nächsten Wochen interessante Mac-Programme vorstellen, einige kleinere Tutorials schreiben und vielleicht nicht jedem bekannte Kniffe verraten. Dies wird jedoch auf keinen Fall ein Apple-Blog a la fscklog, bei dem über die aktuellsten Entwicklungen rund um den Mac und das iPhone berichtet wird.

So, die erste Programmvorstellung sollte bald folgen…

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Vincent twittert