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Seit OSX 10.5 „Leopard“ gibt es keine abgerundeten Bildschirmecken mehr. Ich habe dies jetzt bald zwei Jahre nicht als störend empfunden, aber gestern habe ich „Displaperture“ ausprobiert und möchte dieses wunderschöne Detail nicht mehr missen!

Die Bedienung ist selbsterklärend: Über die vier Kästchen bestimmt man, welche Ecken abgerundet werden sollen und mit dem Schieberegler wird der Radius eingestellt. Die Änderungen sind sofort sichtbar, man kann also gut sehen ob die Ecken schick aussehen oder noch einmal nachgebessert werden müssen.

Ich empfehle dieses Programm vor allem Nutzern der Alu-iMacs und -Laptops. Diese haben nämlich in der Regel eine Glasscheibe vor dem Display, sodass man die ja eigentlich rechtwinkligen Ecken des Displays gar nicht wahrnimmt. Hier ein Beispielfoto:

Ich finde, dass es so viel besser aussieht. Manche mögen das nun als kleinlich oder perfektionistisch betrachten, aber ich sage euch: probiert es aus, und ihr werdet nicht mehr zurück wollen.

Hier gehts zum Download von Displaperture

PS Damit die abgerundeten Ecken einen Neustart überleben, muss Displaperture beim Anmelden mit gestartet werden. Wie man das tut, habe ich bereits hier beschrieben.

Wer kennt das nicht: Man guckt sich einen Film auf dem Mac an und alle paar Minuten muss man mit der Maus wackeln, damit der Bildschirmschoner nicht angeht.

Wenn man dazu keine Lust hat muss man entweder die Einstellungen öffnen und den Bildschirmschoner abschalten oder man benutzt Caffeine.

caffeine OFFcaffeine ON

Caffeine ist ein kleines Programm, das sich als Icon in die Menüzeile einbindet. Klickt man nun auf die kleine leere Kaffeetasse füllt sich diese und Bildschirmschoner, Ruhezustand, etc. werden deaktiviert – ein weitere Klick leert die Tasse wieder und alles ist beim Alten.

Caffeine Einstellungen

Sollte man irgendwelche der eigentlich überflüssigen Einstellungen ändern wollen bekommt man die Option hierzu mit einem Klick auf die Tasse bei gedrückter cmd⌘ Taste.

Download

Das Bittorrent-Netzwerk ist ohne Zweifel das beliebteste P2P-Netz der Welt. Doch anders als bei „normalen“ Downloads kann man nicht Safari benutzen, um an die gewünschten Musik, Filme etc. Linux-Distributionen zu kommen.Bildschirmfoto 2009-09-19 um 13.38.25

Trotz seiner Aufgeräumtheit und Einfachheit ist Transmission keinesfalls nur eine „Lite“-Version eines Bittorent-Clients. Ein Blick in die Einstellungen gibt einem eine Vielzahl von Möglichkeiten, sich Transmission seinen Wünschen anzupassen. Wer (so wie ich auch) einfach nur mal was runterladen möchte, ohne viel einzustellen, ist hier jedoch auch gut aufgehoben: Die Standardeinstellungen sind 1A und sollten für die meisten das Richtige sein.

Wer Transmission ausprobieren möchte, kann es hier kostenlos herunterladen. Das Programm läuft nicht nur unter MacOS, sondern kann auch unter Linux benutzt werden. (Die .dmg-Datei wird automatisch entpackt und in eurem Download-Ordner liegt dann das Programm, das ihr nur noch in den Programme-Ordner ziehen müsst.)

Ich persönlich habe es gerne, immer die aktuellen iTunes-Titelinformationen im Blick zu haben. Doch Programme dazu gibt es wie Sand am Meer. Sizzlingkeys, Coversutra, Playwatch, TuneBar… Um nur einige zu nennen. Ich habe viele getestet, aber alle hatten irgendwelche Haken weshalb sie wieder von der Platte flogen: Sie waren entweder unschön, schlecht zu bedienen oder waren nicht umsonst.

Nach einiger Zeit bin ich dann auf Bowtie gestoßen. Kostenlos und mit gutem Look&Feel – Maclike eben. Der große Vorteil von Bowtie ist, dass man für das Programm eigene Themes anfertigen kann, was bei einem Objekt, dass sich immer im Blickfeld befindet, extrem wichtig ist. Wer selber CSS und HTML schreiben kann, der bastelt sich selbst ein eigenes Erscheinungsbild. Die Übrigen (ich gehöre dazu) müssen nicht verzweifeln: Es gibt genügend Themes im Netz, da sollte wirklich für jeden etwas dabei sein! Installieren der Themes ist auch kein Kunststück: Herunterladen, doppelklicken, fertig. Bei mir sieht das Ganze dann so aus:

Theme1.2Schlicht und einfach, jedoch gleichzeitig schick und mit allen Informationen versehen, die ich brauche: Agosto (Achtung! Nur Agosto w/o installieren. Die andere Version ist kaputt)

Ein Rechtsklick auf das Cover bringt uns außerdem zu den Preferences, in denen man festlegen kann, wie Bowtie sich verhalten soll (Dockicon ja/nein, Menuicon ja/nein, Verbergen wenn iTunes nicht läuft etc. pp)

Außerdem lohnt sich ein Blick in die Shortcuts-Abteilung: Man kann zB per Tastenkombination die Titel bewerten oder eine Suchmaske aufrufen, mit der man in sekundenschnelle ein Titel finden und abspielen kann. Ein Last.fm-Scrobbler ist auch mit an Bord, also alles in allem ein tolles Paket.

Wie ich schon weiter oben angedeutet habe, kann man mit Programmierkenntnissen eigene Themes erstellen, was der liebe Co-Autor Moritz auch gemacht hat.

Classic Case MHMK

Es handelt sich um eine erweiterte Version des „Classic Case“ Themes. Während dieses nämlich nur ein CD-Cover mit Titel, Interpret und Album darunter anzeigt besteht seine Version zunächst nur aus einem CD-Cover und nach einem Klick auf dieses erscheinen weitere Steuer- und Anzeigeelemente in schwarz (Classic Case MHMK) oder weiß (Classic Case W, Download folgt später) wie im Screenshot zu sehen.

Wer weitere Themes sucht, sollte mal bei Bowtieify vorbeischauen. Jemand sammelt dort alle neuen Themes in einem Twitter-Stream. Postet eure Lieblingsthemes doch einfach in den Kommentaren.

Nachtrag:

Ich benutze jetzt seit einiger Zeit ein viel schlichteres und platzsparendes Theme:

Zukunft Condensed“ gibt es in weiß und schwarz, sodass es bei hellen und dunklen Hintergründen lesbar bleibt. Die Trennlinie gibt die aktuelle Wiedergabepostion an, und der Name des Künstlers (in dem Beispiel „Ziggy Marley“) fadet nach 30 Sekunden aus um dem Albumtitel Platz zu machen. Eine Wertungsanzeige ist auch dabei, somit sind alle wichtigen Informationen auf kleinstem Raum dezent verpackt dargestellt.

Nachtrag #2:

Heute habe ich wieder BowTies Erscheinungsbild verändert:

Clear 2.0“ ist ähnlich aufgebaut wie das der obige Skin, allerdings ist die Schrift viel besser lesbar und angenehmer fürs Auge. Die Wertungsanzeige fehlt nun, dafür hat man allerdings das Cover mit dabei. Im Cover verstecken sich auch noch Bedienelemente: klickt man in die Mitte des Covers pausiert iTunes, über den rechten Teil springt man zum nächsten Titel und was passiert, wenn man in den linken Teil klickt, könnt ihr euch selbst denken. 🙂

Ein weiteres Feature: Wenn man die Anzeige an den linken Rand des Bildschirms zieht, so dreht sich alles um und man hat wieder das Bild am Rand.

Für all diejenigen, die sich gerne von Musik wecken lassen, ist AlarmClock2 genau das richtige!

AC2

Mit diesem kleinen Programm kann man einen Titel oder auch eine ganze Playlist aus iTunes wählen und sich von dieser wecken lassen. AlarmClock2 erweckt den Mac zur gewünschten Zeit aus dem Ruhezustand, stellt die Lautstärke ein und spielt die Musik ab.

Da AlarmClock2 die Musik selbst abspielt und nicht wie die meisten Weckprogramme iTunes startet kann es nicht zu dem Problem kommen, dass nach einem Update von iTunes zunächst die Lizenzbedingungen vom Nutzer akzeptiert werden müssen, was verhindern würde das der Wecker die Musik abspielen kann.

Nachtrag: Da das Programm doch häufiger Schwierigkeiten machte: beachtet unbedingt das Fenster, dass beim ersten Start von AlarmClock2 erscheint:

startfensterLeider ist der rote Pfeil nicht standardmäßig  mit dabei. Was will uns der Text sagen? Nur wenn AlarmClock2 das Passwort des Benutzers kennt, kann es den Mac aufwecken. Des weiteren kann kein einziges Programm ein zugeklapptes Notebook aufwecken.

Wenn ihr diese Anweisungen befolgt, werdet ihr jeden Morgen ganz entspannt von eurer Lieblingsmusik geweckt werden!

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Vincent twittert