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Es gibt einige Funktionen und Einstellungen, die Apple zwar in ihr Betriebbssystem und in ihre Programme eingebaut hat, für die es jedoch keine grafische Benutzeroberfläche gibt. Diese Einstellungen kann man dann meistens über das Terminal mittels bestimmten Befehlen verändern (siehe iTunes-Store-Pfeile umleiten)

Diese fehlende grafische Oberfläche bietet das gestern in einer neuen Version erschienene TinkerTool. Ich benutze es vor allem für 2 Dinge: zum einen sollen im Safari keine neuen Fenster aufgehen, wenn man auf einen Link klickt – sondern immer ein Tab. Außerdem habe ich es lieber, wenn in Quicktime Filme sofort beim Öffnen abgespielt werden – der zusätzliche Klick auf den „Play“-Knopf entfällt.

Das Gute an TinkerTool ist, dass man damit auch alle Einstellungen wieder auf den Normalzustand zurücksetzen kann und das Programm deshalb relativ gefahrlos ist.

Die Software kann man hier herunterladen.

Wer gerne noch mehr Einstellungen verändern möchte, sollte sich Secrets näher ansehen – sich dabei aber auch der Gefahr, das System lahm zu legen, bewusst sein.

(via)

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Habt ihr euch auch schon mal geärgert, weil anstelle des kopierten Textes ein anderer eingefügt wurde? Zwischendurch habt ihr einen anderen Text kopiert, und nun ist der gewünschte Text nicht mehr auffindbar. Genau hier setzt Clyppan an: Das Programm speichert alles, was ihr per ⌘C oder wie auch immer in die Zwischenablage kopiert habt und listet dieses auf.

Clyppan-screenie

Das Programm nistet sich in die Menüzeile ein und steht dort auf Mausklick bereit. Die Bedienung ist simpel: ein Doppelklick auf einen älteren Eintrag, und schon landet dieser wieder in der Zwischenablage, kann also gleich irgendwo eingefügt werden. Doch noch einfacher ist die Bedienung per Tastatur: mit ⇧⌘C öffnet man Clyppan, die Pfeiltasten benutzt man zum Auswählen des gesuchten Eintrages und mit Enter holt man ihn zurück ins Clipboard (Der englische Begriff für die etwas holprig klingende „Zwischenablage“). Dabei wird Clyppan auch gleich wieder geschlossen – perfekt!

Die Möglichkeit, die „Clippings“ zu durchsuchen und die Funktion „Rapid Paste“ (ein Clipping nach dem anderen aus der Liste einfügen) runden das Angebot ab. Das klingt so, als sei Clyppan kostenpflichtig, dem ist aber nicht so: Auf der Webseite des Entwicklers kann man sich Clyppan kostenlos herunterladen. Es kommt als .zip-Datei, die in der Regel automatisch entpackt wird, ihr müsst also nur noch Clyppan in euren „Programme“-Ordner ziehen.

Es empfiehlt sich natürlich, dass Clyppan beim Systemstart gleich mit startet. Wie man das einstellt, habe ich hier erklärt.

Als beliebtes Online-Wörterbuch ist Leo.org wahrscheinlich jedem Schüler ein Begriff. Doch leider ist die Webseite ziemlich hässlich und auch nicht wirklich schnell. Abhilfe schafft das Widget fürs Dashboard von „Swiss-Development“, einer Software-Schmiede, die euch vielleicht schon bekannt ist, zB durch die iPhone-App „Humors“. Aber kommen wir nun zum Leo Dictionary Widget:

Leo-ohne-eingabe

Mit den Pfeilen kann man die Fremdsprache wählen, zu der oder von der man übersetzen möchte (Die Suchrichtung ist egal – wird automatisch bestimmt). Die Auswahl entspricht der von Leo.org, also Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch und Chinesisch.

Nach der Eingabe des gesuchten Begriffs dehnt sich das kleine Fenster aus und sieht dann so aus:

Leo

Ein einfacher Klick auf ein Wort kopiert dieses in die Zwischenablage, sodass es problemlos in ein Dokument eingefügt werden kann. Die Lupe links neben dem Suchbegriff zeigt einem die letzten Sucheinträge, das x rechts vom Suchbegriff leitet einen zurück zur Sprachauswahl (1. Screenshot).

Da bei Leo auch Redewendungen und Satzbeispiele eingetragen sind, kann es schnell passieren, dass man eine unüberschaubare Menge an Ergebnissen geliefert bekommt. Dann blendet sich unten automatisch in weiteres Suchfeld ein, mit dem man die Suchergebnisse filtern kann.

Alles in allem ein sehr rundes Paket, das es hier kostenlos zum Download gibt.

Nachtrag: Die Entwickler haben schon wieder eine neue Version online gestellt. Zum Updaten einfach auf das kleine „i“ rechts oben am Widget klicken, dann auf „Update“. Dies leitet einen zur Website weiter, wo es das neue Leo Dictionary gibt.

Ich persönlich habe es gerne, immer die aktuellen iTunes-Titelinformationen im Blick zu haben. Doch Programme dazu gibt es wie Sand am Meer. Sizzlingkeys, Coversutra, Playwatch, TuneBar… Um nur einige zu nennen. Ich habe viele getestet, aber alle hatten irgendwelche Haken weshalb sie wieder von der Platte flogen: Sie waren entweder unschön, schlecht zu bedienen oder waren nicht umsonst.

Nach einiger Zeit bin ich dann auf Bowtie gestoßen. Kostenlos und mit gutem Look&Feel – Maclike eben. Der große Vorteil von Bowtie ist, dass man für das Programm eigene Themes anfertigen kann, was bei einem Objekt, dass sich immer im Blickfeld befindet, extrem wichtig ist. Wer selber CSS und HTML schreiben kann, der bastelt sich selbst ein eigenes Erscheinungsbild. Die Übrigen (ich gehöre dazu) müssen nicht verzweifeln: Es gibt genügend Themes im Netz, da sollte wirklich für jeden etwas dabei sein! Installieren der Themes ist auch kein Kunststück: Herunterladen, doppelklicken, fertig. Bei mir sieht das Ganze dann so aus:

Theme1.2Schlicht und einfach, jedoch gleichzeitig schick und mit allen Informationen versehen, die ich brauche: Agosto (Achtung! Nur Agosto w/o installieren. Die andere Version ist kaputt)

Ein Rechtsklick auf das Cover bringt uns außerdem zu den Preferences, in denen man festlegen kann, wie Bowtie sich verhalten soll (Dockicon ja/nein, Menuicon ja/nein, Verbergen wenn iTunes nicht läuft etc. pp)

Außerdem lohnt sich ein Blick in die Shortcuts-Abteilung: Man kann zB per Tastenkombination die Titel bewerten oder eine Suchmaske aufrufen, mit der man in sekundenschnelle ein Titel finden und abspielen kann. Ein Last.fm-Scrobbler ist auch mit an Bord, also alles in allem ein tolles Paket.

Wie ich schon weiter oben angedeutet habe, kann man mit Programmierkenntnissen eigene Themes erstellen, was der liebe Co-Autor Moritz auch gemacht hat.

Classic Case MHMK

Es handelt sich um eine erweiterte Version des „Classic Case“ Themes. Während dieses nämlich nur ein CD-Cover mit Titel, Interpret und Album darunter anzeigt besteht seine Version zunächst nur aus einem CD-Cover und nach einem Klick auf dieses erscheinen weitere Steuer- und Anzeigeelemente in schwarz (Classic Case MHMK) oder weiß (Classic Case W, Download folgt später) wie im Screenshot zu sehen.

Wer weitere Themes sucht, sollte mal bei Bowtieify vorbeischauen. Jemand sammelt dort alle neuen Themes in einem Twitter-Stream. Postet eure Lieblingsthemes doch einfach in den Kommentaren.

Nachtrag:

Ich benutze jetzt seit einiger Zeit ein viel schlichteres und platzsparendes Theme:

Zukunft Condensed“ gibt es in weiß und schwarz, sodass es bei hellen und dunklen Hintergründen lesbar bleibt. Die Trennlinie gibt die aktuelle Wiedergabepostion an, und der Name des Künstlers (in dem Beispiel „Ziggy Marley“) fadet nach 30 Sekunden aus um dem Albumtitel Platz zu machen. Eine Wertungsanzeige ist auch dabei, somit sind alle wichtigen Informationen auf kleinstem Raum dezent verpackt dargestellt.

Nachtrag #2:

Heute habe ich wieder BowTies Erscheinungsbild verändert:

Clear 2.0“ ist ähnlich aufgebaut wie das der obige Skin, allerdings ist die Schrift viel besser lesbar und angenehmer fürs Auge. Die Wertungsanzeige fehlt nun, dafür hat man allerdings das Cover mit dabei. Im Cover verstecken sich auch noch Bedienelemente: klickt man in die Mitte des Covers pausiert iTunes, über den rechten Teil springt man zum nächsten Titel und was passiert, wenn man in den linken Teil klickt, könnt ihr euch selbst denken. 🙂

Ein weiteres Feature: Wenn man die Anzeige an den linken Rand des Bildschirms zieht, so dreht sich alles um und man hat wieder das Bild am Rand.

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Vincent twittert