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Apple hat natürlich Interesse daran, Musik über den iTunes Store zu verkaufen. Seit iTunes 8 geht das so weit, dass man die Werbe-Pfeile in iTunes nicht mehr in den Einstellungen abschalten kann. Man sieht vor lauter Pfeilen fast kein iTunes mehr:Bildschirmfoto 2009-10-28 um 20.33.23

So schlimm ist es nun auch nicht, aber wenn man weiß, dass die eigentlich auch verschwinden könnten…

Nämlich so: Im Programm „Terminal“ diese Zeile eintippen:

defaults write com.apple.iTunes show-store-arrow-links -bool FALSE

Man darf das Ganze natürlich auch einfach ins Terminal hineinkopieren und dann Enter drücken. Ein iTunes-Neustart später sind die Pfeile weg. Möchte man sie doch wieder haben, so gibt man den gleichen Befehl mit „true“ statt „false“ ein.

Alternativ kann man den Pfeilen aber auch eine sinnvolle Tätigkeit zuweisen:

defaults write com.apple.iTunes invertStoreLinks -bool YES

So öffnen die Pfeile die Interpreten-Ansicht der eigenen Mediathek. Man sieht also alle Songs des Interpreten, was ich noch besser finde als die Pfeile komplett zu entfernen. Kleiner Trick noch dabei: Ein alt-Klick öffnet wie gewohnt die Interpretenseite im iTunes Store. Auch hier muss iTunes neu gestartet werden und ein „no“ statt „yes“ macht die Pfeile wieder zu Standard-Pfeilen.

Habt ihr euch auch schon mal geärgert, weil anstelle des kopierten Textes ein anderer eingefügt wurde? Zwischendurch habt ihr einen anderen Text kopiert, und nun ist der gewünschte Text nicht mehr auffindbar. Genau hier setzt Clyppan an: Das Programm speichert alles, was ihr per ⌘C oder wie auch immer in die Zwischenablage kopiert habt und listet dieses auf.

Clyppan-screenie

Das Programm nistet sich in die Menüzeile ein und steht dort auf Mausklick bereit. Die Bedienung ist simpel: ein Doppelklick auf einen älteren Eintrag, und schon landet dieser wieder in der Zwischenablage, kann also gleich irgendwo eingefügt werden. Doch noch einfacher ist die Bedienung per Tastatur: mit ⇧⌘C öffnet man Clyppan, die Pfeiltasten benutzt man zum Auswählen des gesuchten Eintrages und mit Enter holt man ihn zurück ins Clipboard (Der englische Begriff für die etwas holprig klingende „Zwischenablage“). Dabei wird Clyppan auch gleich wieder geschlossen – perfekt!

Die Möglichkeit, die „Clippings“ zu durchsuchen und die Funktion „Rapid Paste“ (ein Clipping nach dem anderen aus der Liste einfügen) runden das Angebot ab. Das klingt so, als sei Clyppan kostenpflichtig, dem ist aber nicht so: Auf der Webseite des Entwicklers kann man sich Clyppan kostenlos herunterladen. Es kommt als .zip-Datei, die in der Regel automatisch entpackt wird, ihr müsst also nur noch Clyppan in euren „Programme“-Ordner ziehen.

Es empfiehlt sich natürlich, dass Clyppan beim Systemstart gleich mit startet. Wie man das einstellt, habe ich hier erklärt.