So, nachdem hier über  ein halbes Jahr keine neuen Artikel mehr erschienen sind, ist es nur folgerichtig, dass das Projekt Apfelneulinge so ganz offiziell zu Grabe getragen wird.

Es hat mir viel Spaß gemacht, Erfahrungen im Bloggen zu sammeln, und mich hat wirklich erstaunt, wie schnell man doch einige Seitenbesucher zusammen bekommt – ein Grund, weshalb die Seite nicht offline genommen wird. Die Programmempfehlungen und Tipps gelten ja nach wie vor und werden auch gesucht, wie mir durchschnittlich ~350 Seitenaufrufe pro Monat zeigen.

An dieser Stelle möchte ich noch allen danken, die mir beim Erstellen dieses Blogs hilfreich waren,  ganz besonders Moritz, der auch selbst  einige Artikel verfasst hat.

 

Die Mailadresse wird dichtgemacht (Diese ganzen Pressemitteilungen nerven auf Dauer…), mich erreicht man aber noch über twitter oder facebook.

 

Weiterhin viele spannende Entdeckungen im Netz wünscht

Vincent

 

Es gibt einige Funktionen und Einstellungen, die Apple zwar in ihr Betriebbssystem und in ihre Programme eingebaut hat, für die es jedoch keine grafische Benutzeroberfläche gibt. Diese Einstellungen kann man dann meistens über das Terminal mittels bestimmten Befehlen verändern (siehe iTunes-Store-Pfeile umleiten)

Diese fehlende grafische Oberfläche bietet das gestern in einer neuen Version erschienene TinkerTool. Ich benutze es vor allem für 2 Dinge: zum einen sollen im Safari keine neuen Fenster aufgehen, wenn man auf einen Link klickt – sondern immer ein Tab. Außerdem habe ich es lieber, wenn in Quicktime Filme sofort beim Öffnen abgespielt werden – der zusätzliche Klick auf den „Play“-Knopf entfällt.

Das Gute an TinkerTool ist, dass man damit auch alle Einstellungen wieder auf den Normalzustand zurücksetzen kann und das Programm deshalb relativ gefahrlos ist.

Die Software kann man hier herunterladen.

Wer gerne noch mehr Einstellungen verändern möchte, sollte sich Secrets näher ansehen – sich dabei aber auch der Gefahr, das System lahm zu legen, bewusst sein.

(via)

So, nach rund einem Monat Pause habe ich endlich wieder Zeit zum Bloggen gefunden. Worum geht es heute? Ich habe seit einigen Tagen einen neuen Lieblingstwitterclient auf dem Mac. Von allem unnützen Schnickschnack befreit begrüßt Itsy einen mit einem sehr aufgeräumten Interface:

Absolut selbsterklärend. Das einzige, was gesagt werden muss: Um zu einem Tweet ein reply zu verfassen, ihn zu retweeten oder zu faven muss man mit der Maus über den betreffenden Tweet fahren – So werden zusätzliche Bedienelemente vermieden.

Lobenswert ist auch die eingebaute Growl-Unterstützung und die Inline-Bilder, die einem  innerhalb der Tweets angezeigt werden: (Twitpic und yFrog werden unterstützt)

Itsy ist ein sehr einfaches Programm, es fehlen also einige Funktionen. So ist j.mp bzw. bit.ly als Linkverkürzer voreingestellt und dies kann auch nicht verändert werden, außerdem kann man Fotos nicht direkt twittern.

Wer über diese kleinen Schwächen hinwegsehen kann, wird mit Itsy einen liebevoll gestalteten und durchdachten Twitterclient vorfinden. Wem nach etwas mehr Funktionalität zu Mute ist, wird keine Probleme dabei haben, Alternativprogramme zu finden. Oder aber man schreibt seine Wünsche an den Entwickler, der wirklich schnell und nett antwortet.

Itsy ist kosten- und werbefrei und kann hier heruntergeladen werden:

http://mowglii.com/itsy/

Kurze Durchsage:

Druckerei.de verschenkt und verlost  Wandkalender im Twitter-Stil.

Für manche Sachen ist es einfach besser, etwas real vorhandenes zu benutzen. Zwar hat man mit iCal eine wunderbare, kostenfreie Kalender-Applikation von Haus aus auf jedem Mac dabei, doch so ein 100x70cm großer Wandkalender ist einfach besser geeignet, um sich einen Überblick über das Jahr zu verschaffen. Abgesehen davon sieht er auch noch gut aus und ist – sofern man, wie ich gerade, darüber bloggt – kostenlos.

Der Wandkalender wird mir vor allem dazu dienen, stets die Ferientermine im Blick zu haben – so geht die Zeit dazwischen viel schneller rum.

Nachdem der letzte Artikel und noch viel mehr dieser hier wenig mit Mac-Software für den Apfelneuling zu tun hatte, wird bald wieder ein „traditioneller“ Blogpost folgen.

Ich gehe mal davon aus, dass von denen, die hier vorbeischauen, einige auch ein iPhone/iPod Touch benutzen. Für diese gibt es hier einen guten Tipp: den Appvent Calendar. Jeden Tag gibt es Adventskalender-mäßig eine App zum Herunterladen. Die App ist nur an dem betreffenden Tag reduziert, man muss also täglich auf die Seite surfen. Bis auf das heutige „Samurai – Way of the Warrior“ haben mich die Apps allesamt gut unterhalten, und es scheint auch wirklich für jeden etwas dabei zu sein: 33rd Division ist ein an das legendäre „Flight Control“ angelehnte Soldaten-durch-die-feindliche-Front-Bringen, mit TriDefense ist ein guter TowerDefense-Vertreter dabei, Totem ist ein schönes Puzzlespiel und zu guter Letzt haben wir da noch das liebevoll umgesetzte Geschicklichkeitsspiel Snorkeling.

Wer diese Titel verpasst hat, sollte ab jetzt aber brav jeden Tag ein Türchen aufmachen!

Link: http://appventcalendar.com/

Seit OSX 10.5 „Leopard“ gibt es keine abgerundeten Bildschirmecken mehr. Ich habe dies jetzt bald zwei Jahre nicht als störend empfunden, aber gestern habe ich „Displaperture“ ausprobiert und möchte dieses wunderschöne Detail nicht mehr missen!

Die Bedienung ist selbsterklärend: Über die vier Kästchen bestimmt man, welche Ecken abgerundet werden sollen und mit dem Schieberegler wird der Radius eingestellt. Die Änderungen sind sofort sichtbar, man kann also gut sehen ob die Ecken schick aussehen oder noch einmal nachgebessert werden müssen.

Ich empfehle dieses Programm vor allem Nutzern der Alu-iMacs und -Laptops. Diese haben nämlich in der Regel eine Glasscheibe vor dem Display, sodass man die ja eigentlich rechtwinkligen Ecken des Displays gar nicht wahrnimmt. Hier ein Beispielfoto:

Ich finde, dass es so viel besser aussieht. Manche mögen das nun als kleinlich oder perfektionistisch betrachten, aber ich sage euch: probiert es aus, und ihr werdet nicht mehr zurück wollen.

Hier gehts zum Download von Displaperture

PS Damit die abgerundeten Ecken einen Neustart überleben, muss Displaperture beim Anmelden mit gestartet werden. Wie man das tut, habe ich bereits hier beschrieben.

Ob Englisch, Französisch, Spanisch oder Latein – beim Erlernen einer Sprache kommt man an einem bestimmt nicht vorbei: dem Vokabellernen!
Und eben dies lässt sich mit ProVoc recht schnell und effizient machen.

ProVoc Hauptfenster

Im Hauptfenster können neue Vokabeln durch die unteren Eingabefelder hinzufügt und bereits eingegebene editiert werden. Zudem kann man die Vokabeln nach verschiedenen Kriterien, wie z.B. ihrer Schwierigkeit, sortieren lassen. Die Schwierigkeit wird daraus berechnet wie oft die Vokabel beim Abfragen nicht gewusst wurde. Damit sind wir auch schon beim nächsten Punkt – der Abfrage.
Die Abfrage geschieht in einem Vollbildmodus, der eine Ablenkung durch andere Anwendungen verhindert. Man kann sich zunächst alle Vokabeln in beiden Sprachen nacheinander einblenden lassen um sie sich einzuprägen und sich im Anschluss abfragen lassen. Englische Vokabeln können einem sogar vorgelesen werden. Das Ergebnis des Abfragens spiegelt sich zum Einen wie schon erwähnt in der Schwierigkeitsbewertung der Vokabeln wieder und wird zum Anderen graphisch dargestellt.

ProVoc AbfrageWindow

Download (bitte nicht davon irritieren lassen, dass auf der Seite steht, dass die Entwicklung des Programms eingestellt wurde – es ist perfekt und braucht keine weitere Entwicklung ;P )

Achtung: Das Programm besitzt noch viele weitere hilfreiche Funktionen, deren Aufführen den Rahmen dieses Beitrags gesprengt hätten. Weitere Informationen findet man auf der Seite des Entwicklers oder entdeckt sie bei der Benutzung des Programms.

Wer kennt das nicht: Man guckt sich einen Film auf dem Mac an und alle paar Minuten muss man mit der Maus wackeln, damit der Bildschirmschoner nicht angeht.

Wenn man dazu keine Lust hat muss man entweder die Einstellungen öffnen und den Bildschirmschoner abschalten oder man benutzt Caffeine.

caffeine OFFcaffeine ON

Caffeine ist ein kleines Programm, das sich als Icon in die Menüzeile einbindet. Klickt man nun auf die kleine leere Kaffeetasse füllt sich diese und Bildschirmschoner, Ruhezustand, etc. werden deaktiviert – ein weitere Klick leert die Tasse wieder und alles ist beim Alten.

Caffeine Einstellungen

Sollte man irgendwelche der eigentlich überflüssigen Einstellungen ändern wollen bekommt man die Option hierzu mit einem Klick auf die Tasse bei gedrückter cmd⌘ Taste.

Download

Apple hat natürlich Interesse daran, Musik über den iTunes Store zu verkaufen. Seit iTunes 8 geht das so weit, dass man die Werbe-Pfeile in iTunes nicht mehr in den Einstellungen abschalten kann. Man sieht vor lauter Pfeilen fast kein iTunes mehr:Bildschirmfoto 2009-10-28 um 20.33.23

So schlimm ist es nun auch nicht, aber wenn man weiß, dass die eigentlich auch verschwinden könnten…

Nämlich so: Im Programm „Terminal“ diese Zeile eintippen:

defaults write com.apple.iTunes show-store-arrow-links -bool FALSE

Man darf das Ganze natürlich auch einfach ins Terminal hineinkopieren und dann Enter drücken. Ein iTunes-Neustart später sind die Pfeile weg. Möchte man sie doch wieder haben, so gibt man den gleichen Befehl mit „true“ statt „false“ ein.

Alternativ kann man den Pfeilen aber auch eine sinnvolle Tätigkeit zuweisen:

defaults write com.apple.iTunes invertStoreLinks -bool YES

So öffnen die Pfeile die Interpreten-Ansicht der eigenen Mediathek. Man sieht also alle Songs des Interpreten, was ich noch besser finde als die Pfeile komplett zu entfernen. Kleiner Trick noch dabei: Ein alt-Klick öffnet wie gewohnt die Interpretenseite im iTunes Store. Auch hier muss iTunes neu gestartet werden und ein „no“ statt „yes“ macht die Pfeile wieder zu Standard-Pfeilen.

Habt ihr euch auch schon mal geärgert, weil anstelle des kopierten Textes ein anderer eingefügt wurde? Zwischendurch habt ihr einen anderen Text kopiert, und nun ist der gewünschte Text nicht mehr auffindbar. Genau hier setzt Clyppan an: Das Programm speichert alles, was ihr per ⌘C oder wie auch immer in die Zwischenablage kopiert habt und listet dieses auf.

Clyppan-screenie

Das Programm nistet sich in die Menüzeile ein und steht dort auf Mausklick bereit. Die Bedienung ist simpel: ein Doppelklick auf einen älteren Eintrag, und schon landet dieser wieder in der Zwischenablage, kann also gleich irgendwo eingefügt werden. Doch noch einfacher ist die Bedienung per Tastatur: mit ⇧⌘C öffnet man Clyppan, die Pfeiltasten benutzt man zum Auswählen des gesuchten Eintrages und mit Enter holt man ihn zurück ins Clipboard (Der englische Begriff für die etwas holprig klingende „Zwischenablage“). Dabei wird Clyppan auch gleich wieder geschlossen – perfekt!

Die Möglichkeit, die „Clippings“ zu durchsuchen und die Funktion „Rapid Paste“ (ein Clipping nach dem anderen aus der Liste einfügen) runden das Angebot ab. Das klingt so, als sei Clyppan kostenpflichtig, dem ist aber nicht so: Auf der Webseite des Entwicklers kann man sich Clyppan kostenlos herunterladen. Es kommt als .zip-Datei, die in der Regel automatisch entpackt wird, ihr müsst also nur noch Clyppan in euren „Programme“-Ordner ziehen.

Es empfiehlt sich natürlich, dass Clyppan beim Systemstart gleich mit startet. Wie man das einstellt, habe ich hier erklärt.

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