Ich gehe mal davon aus, dass von denen, die hier vorbeischauen, einige auch ein iPhone/iPod Touch benutzen. Für diese gibt es hier einen guten Tipp: den Appvent Calendar. Jeden Tag gibt es Adventskalender-mäßig eine App zum Herunterladen. Die App ist nur an dem betreffenden Tag reduziert, man muss also täglich auf die Seite surfen. Bis auf das heutige „Samurai – Way of the Warrior“ haben mich die Apps allesamt gut unterhalten, und es scheint auch wirklich für jeden etwas dabei zu sein: 33rd Division ist ein an das legendäre „Flight Control“ angelehnte Soldaten-durch-die-feindliche-Front-Bringen, mit TriDefense ist ein guter TowerDefense-Vertreter dabei, Totem ist ein schönes Puzzlespiel und zu guter Letzt haben wir da noch das liebevoll umgesetzte Geschicklichkeitsspiel Snorkeling.

Wer diese Titel verpasst hat, sollte ab jetzt aber brav jeden Tag ein Türchen aufmachen!

Link: http://appventcalendar.com/

Seit OSX 10.5 „Leopard“ gibt es keine abgerundeten Bildschirmecken mehr. Ich habe dies jetzt bald zwei Jahre nicht als störend empfunden, aber gestern habe ich „Displaperture“ ausprobiert und möchte dieses wunderschöne Detail nicht mehr missen!

Die Bedienung ist selbsterklärend: Über die vier Kästchen bestimmt man, welche Ecken abgerundet werden sollen und mit dem Schieberegler wird der Radius eingestellt. Die Änderungen sind sofort sichtbar, man kann also gut sehen ob die Ecken schick aussehen oder noch einmal nachgebessert werden müssen.

Ich empfehle dieses Programm vor allem Nutzern der Alu-iMacs und -Laptops. Diese haben nämlich in der Regel eine Glasscheibe vor dem Display, sodass man die ja eigentlich rechtwinkligen Ecken des Displays gar nicht wahrnimmt. Hier ein Beispielfoto:

Ich finde, dass es so viel besser aussieht. Manche mögen das nun als kleinlich oder perfektionistisch betrachten, aber ich sage euch: probiert es aus, und ihr werdet nicht mehr zurück wollen.

Hier gehts zum Download von Displaperture

PS Damit die abgerundeten Ecken einen Neustart überleben, muss Displaperture beim Anmelden mit gestartet werden. Wie man das tut, habe ich bereits hier beschrieben.

Ob Englisch, Französisch, Spanisch oder Latein – beim Erlernen einer Sprache kommt man an einem bestimmt nicht vorbei: dem Vokabellernen!
Und eben dies lässt sich mit ProVoc recht schnell und effizient machen.

ProVoc Hauptfenster

Im Hauptfenster können neue Vokabeln durch die unteren Eingabefelder hinzufügt und bereits eingegebene editiert werden. Zudem kann man die Vokabeln nach verschiedenen Kriterien, wie z.B. ihrer Schwierigkeit, sortieren lassen. Die Schwierigkeit wird daraus berechnet wie oft die Vokabel beim Abfragen nicht gewusst wurde. Damit sind wir auch schon beim nächsten Punkt – der Abfrage.
Die Abfrage geschieht in einem Vollbildmodus, der eine Ablenkung durch andere Anwendungen verhindert. Man kann sich zunächst alle Vokabeln in beiden Sprachen nacheinander einblenden lassen um sie sich einzuprägen und sich im Anschluss abfragen lassen. Englische Vokabeln können einem sogar vorgelesen werden. Das Ergebnis des Abfragens spiegelt sich zum Einen wie schon erwähnt in der Schwierigkeitsbewertung der Vokabeln wieder und wird zum Anderen graphisch dargestellt.

ProVoc AbfrageWindow

Download (bitte nicht davon irritieren lassen, dass auf der Seite steht, dass die Entwicklung des Programms eingestellt wurde – es ist perfekt und braucht keine weitere Entwicklung ;P )

Achtung: Das Programm besitzt noch viele weitere hilfreiche Funktionen, deren Aufführen den Rahmen dieses Beitrags gesprengt hätten. Weitere Informationen findet man auf der Seite des Entwicklers oder entdeckt sie bei der Benutzung des Programms.

Wer kennt das nicht: Man guckt sich einen Film auf dem Mac an und alle paar Minuten muss man mit der Maus wackeln, damit der Bildschirmschoner nicht angeht.

Wenn man dazu keine Lust hat muss man entweder die Einstellungen öffnen und den Bildschirmschoner abschalten oder man benutzt Caffeine.

caffeine OFFcaffeine ON

Caffeine ist ein kleines Programm, das sich als Icon in die Menüzeile einbindet. Klickt man nun auf die kleine leere Kaffeetasse füllt sich diese und Bildschirmschoner, Ruhezustand, etc. werden deaktiviert – ein weitere Klick leert die Tasse wieder und alles ist beim Alten.

Caffeine Einstellungen

Sollte man irgendwelche der eigentlich überflüssigen Einstellungen ändern wollen bekommt man die Option hierzu mit einem Klick auf die Tasse bei gedrückter cmd⌘ Taste.

Download

Apple hat natürlich Interesse daran, Musik über den iTunes Store zu verkaufen. Seit iTunes 8 geht das so weit, dass man die Werbe-Pfeile in iTunes nicht mehr in den Einstellungen abschalten kann. Man sieht vor lauter Pfeilen fast kein iTunes mehr:Bildschirmfoto 2009-10-28 um 20.33.23

So schlimm ist es nun auch nicht, aber wenn man weiß, dass die eigentlich auch verschwinden könnten…

Nämlich so: Im Programm „Terminal“ diese Zeile eintippen:

defaults write com.apple.iTunes show-store-arrow-links -bool FALSE

Man darf das Ganze natürlich auch einfach ins Terminal hineinkopieren und dann Enter drücken. Ein iTunes-Neustart später sind die Pfeile weg. Möchte man sie doch wieder haben, so gibt man den gleichen Befehl mit „true“ statt „false“ ein.

Alternativ kann man den Pfeilen aber auch eine sinnvolle Tätigkeit zuweisen:

defaults write com.apple.iTunes invertStoreLinks -bool YES

So öffnen die Pfeile die Interpreten-Ansicht der eigenen Mediathek. Man sieht also alle Songs des Interpreten, was ich noch besser finde als die Pfeile komplett zu entfernen. Kleiner Trick noch dabei: Ein alt-Klick öffnet wie gewohnt die Interpretenseite im iTunes Store. Auch hier muss iTunes neu gestartet werden und ein „no“ statt „yes“ macht die Pfeile wieder zu Standard-Pfeilen.

Habt ihr euch auch schon mal geärgert, weil anstelle des kopierten Textes ein anderer eingefügt wurde? Zwischendurch habt ihr einen anderen Text kopiert, und nun ist der gewünschte Text nicht mehr auffindbar. Genau hier setzt Clyppan an: Das Programm speichert alles, was ihr per ⌘C oder wie auch immer in die Zwischenablage kopiert habt und listet dieses auf.

Clyppan-screenie

Das Programm nistet sich in die Menüzeile ein und steht dort auf Mausklick bereit. Die Bedienung ist simpel: ein Doppelklick auf einen älteren Eintrag, und schon landet dieser wieder in der Zwischenablage, kann also gleich irgendwo eingefügt werden. Doch noch einfacher ist die Bedienung per Tastatur: mit ⇧⌘C öffnet man Clyppan, die Pfeiltasten benutzt man zum Auswählen des gesuchten Eintrages und mit Enter holt man ihn zurück ins Clipboard (Der englische Begriff für die etwas holprig klingende „Zwischenablage“). Dabei wird Clyppan auch gleich wieder geschlossen – perfekt!

Die Möglichkeit, die „Clippings“ zu durchsuchen und die Funktion „Rapid Paste“ (ein Clipping nach dem anderen aus der Liste einfügen) runden das Angebot ab. Das klingt so, als sei Clyppan kostenpflichtig, dem ist aber nicht so: Auf der Webseite des Entwicklers kann man sich Clyppan kostenlos herunterladen. Es kommt als .zip-Datei, die in der Regel automatisch entpackt wird, ihr müsst also nur noch Clyppan in euren „Programme“-Ordner ziehen.

Es empfiehlt sich natürlich, dass Clyppan beim Systemstart gleich mit startet. Wie man das einstellt, habe ich hier erklärt.

Manche Programme, die man sowieso immer benutzt, möchte man gleich beim Anmelden bereit haben. Um sich ein wenig Herumgeklicke zu ersparen, kann man diese automatisch starten lassen. Dazu gibt es zwei Wege: Der erste funktioniert mit Programmen, die gerade im Dock liegen:beim start oeffnenEinfach per Rechtsklick das gewünschte Programm anwählen und im Kontextmenu ein Häkchen setzen – fertig.

Der zweite Weg geht über die Systemeinstellungen. Man ist nicht mehr auf das Dock beschränkt, unter Benutzer > Anmeldeobjekte lassen sich nach einem Klick auf das kleine „+“  beliebige Programme auswählen.

Bei mir sieht die Liste dann so aus:

liste

Man sollte diese Liste natürlich so kurz wie möglich halten, um den Mac nicht unnötig auszubremsen. Schaut also einfach mal rein, was sich dort nach einiger Zeit alles angesammelt hat und ob ihr das wirklich braucht. Vor allem solche Monster wie iTunes sind in dieser Liste keine gute Idee. Sie ist eher für kleine Helferlein oder Messenger gedacht, die ich auch im Laufe der nächsten Wochen hier vorstellen werde.

Das Bittorrent-Netzwerk ist ohne Zweifel das beliebteste P2P-Netz der Welt. Doch anders als bei „normalen“ Downloads kann man nicht Safari benutzen, um an die gewünschten Musik, Filme etc. Linux-Distributionen zu kommen.Bildschirmfoto 2009-09-19 um 13.38.25

Trotz seiner Aufgeräumtheit und Einfachheit ist Transmission keinesfalls nur eine „Lite“-Version eines Bittorent-Clients. Ein Blick in die Einstellungen gibt einem eine Vielzahl von Möglichkeiten, sich Transmission seinen Wünschen anzupassen. Wer (so wie ich auch) einfach nur mal was runterladen möchte, ohne viel einzustellen, ist hier jedoch auch gut aufgehoben: Die Standardeinstellungen sind 1A und sollten für die meisten das Richtige sein.

Wer Transmission ausprobieren möchte, kann es hier kostenlos herunterladen. Das Programm läuft nicht nur unter MacOS, sondern kann auch unter Linux benutzt werden. (Die .dmg-Datei wird automatisch entpackt und in eurem Download-Ordner liegt dann das Programm, das ihr nur noch in den Programme-Ordner ziehen müsst.)

Als beliebtes Online-Wörterbuch ist Leo.org wahrscheinlich jedem Schüler ein Begriff. Doch leider ist die Webseite ziemlich hässlich und auch nicht wirklich schnell. Abhilfe schafft das Widget fürs Dashboard von „Swiss-Development“, einer Software-Schmiede, die euch vielleicht schon bekannt ist, zB durch die iPhone-App „Humors“. Aber kommen wir nun zum Leo Dictionary Widget:

Leo-ohne-eingabe

Mit den Pfeilen kann man die Fremdsprache wählen, zu der oder von der man übersetzen möchte (Die Suchrichtung ist egal – wird automatisch bestimmt). Die Auswahl entspricht der von Leo.org, also Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch und Chinesisch.

Nach der Eingabe des gesuchten Begriffs dehnt sich das kleine Fenster aus und sieht dann so aus:

Leo

Ein einfacher Klick auf ein Wort kopiert dieses in die Zwischenablage, sodass es problemlos in ein Dokument eingefügt werden kann. Die Lupe links neben dem Suchbegriff zeigt einem die letzten Sucheinträge, das x rechts vom Suchbegriff leitet einen zurück zur Sprachauswahl (1. Screenshot).

Da bei Leo auch Redewendungen und Satzbeispiele eingetragen sind, kann es schnell passieren, dass man eine unüberschaubare Menge an Ergebnissen geliefert bekommt. Dann blendet sich unten automatisch in weiteres Suchfeld ein, mit dem man die Suchergebnisse filtern kann.

Alles in allem ein sehr rundes Paket, das es hier kostenlos zum Download gibt.

Nachtrag: Die Entwickler haben schon wieder eine neue Version online gestellt. Zum Updaten einfach auf das kleine „i“ rechts oben am Widget klicken, dann auf „Update“. Dies leitet einen zur Website weiter, wo es das neue Leo Dictionary gibt.

Da man viele Vorgänge am Mac mit der Tastatur viel schneller als mit der Maus erledigen kann, liegt meine linke Hand eigentlich grundsätzlich auf der Tastatur – der Daumen befindet sich dabei auf der Command-Taste (⌘). So lassen sich die allerwichtigsten Shortcuts sofort erreichen. Hier habe ich eine Übersicht der wichtigsten – aber vielleicht teilweise unbekannten –  Shortcuts erstellt. Die Tastenkombinationen, die jeder auch schon von Windows her kennt (Strg-C. Strg-S, Strg-P usw) funktionieren auch am Mac, wobei Strg durch ⌘ zu ersetzen ist.

Die Liste hat selbstverständlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit und kann gerne in den Kommentaren ergänzt werden.

⌘Leertaste Öffnet Spotlight. Gerne genutzt um Programme zu starten.

⌘Q Beendet das aktive Programm

⌘W Schließt das aktive Fenster (bzw. in Safari: den aktuellen Tab)

⌘, Öffnet die Einstellungen des aktiven Programms

⌘⇧3 Screenshot vom gesamten Bildschirm

⌘⇧4 Screenshot, Bereich kann mit Hilfe der Maus bestimmt werden. Um nur ein bestimmtes Fenster auszuwählen einfach die Leertaste drücken.

⌥⌘D Lässt das Dock verschwinden bzw. wieder auftauchen. Das Dock erscheint dann nur, wenn man den betreffenden Bildschirmrand mit dem Mauszeiger berührt.

⌘⌫ Verschiebt das ausgewählte Objekt in den Papierkorb (funktioniert im Finder und vielen anderen Programmen)

⌘⇧⌫ Leert den Papierkorb (funktioniert im Finder und einigen anderen Programmen)

⌘+ Reinzoomen – Funktioniert in den Meisten Bildbetrachtern und – extrem hilfreich wie ich finde – auch in Safari!

⌘- Rauszoomen – s.o.

⌥⌘⎋ Vielleicht die unbekannteste, aber unheimlich praktische Tastenkombination: Es öffnet sich ein kleines Fenster, in dem man alle momentan laufenden Programme sieht. Auf Wunsch kann man bei diesen dann das Beenden erzwingen. Benutze ich meist für Apple Mail, da sich das bei mir immer verschluckt… (⎋ = esc)

⌘L Im Safari springt man damit direkt in die Adresszeile.

⌥⇧F11 bzw. ⌥⇧F12 Reguliert die Lautstärke Viertelschritten:

Viel Spaß beim ausprobieren der neuen Tastaturkürzel!

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